
Um die maximale Wirksamkeit der Präparate zu erreichen, ist es äußerst wichtig, die Wasserqualität zu kontrollieren.
Ein pH-Wert von 5,5 – 6,5 (leicht saures Milieu) ist der „Goldstandard“ für die Agrochemie.
Bei Verwendung von Wasser mit einem pH-Wert von 6,1–7,0 sollte die fertige Lösung sofort ausgebracht werden (Lagerung nicht länger als 1–2 Stunden), während der Bereich von 3,5–6,0 als akzeptabel für die Verarbeitung innerhalb von 24 Stunden gilt.
Die meisten Wirkstoffe unterliegen der alkalischen Hydrolyse: In Wasser mit einem pH-Wert über 7,0 beginnen sie schnell zu zerfallen und verlieren bis zu 50 % ihrer Wirksamkeit, bevor sie überhaupt auf das Blatt gelangen.
Das Ansäuern des Wassers auf das gewünschte Niveau verhindert nicht nur Ausfällungen in der Tankmischung, sondern verbessert auch das Eindringen der Präparate durch die Wachsschicht der Pflanze erheblich und sorgt für einen schnellen und vollständigen Schutz.
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