Nach der Art des verursachten Schadens gehören diese Arten zur Gruppe der pflanzenfressenden Wanzen. Sie bevorzugen es, sich vom Saft junger, wachsender vegetativer und generativer Pflanzenteile zu ernähren, einschließlich wachsender und reifender Früchte.
Diese Art der Nahrungsaufnahme verursacht Welken und Nekrosen an Blattstellen oberhalb der Einstichstelle, das Absterben von Triebspitzen sowie das Absterben von Knospen.
Der Kopf der Wanzen besitzt im vorderen Teil einen langen Saugrüssel. Die Deckflügel sind lederartig, im hinteren Teil häutig und liegen flach auf dem Rücken auf.
Die Beine sind in der Regel zum Laufen oder Rennen geeignet. Die Larven ähneln in ihrem Körperbau den erwachsenen Insekten, besitzen jedoch keine Flügel und haben oft eine komplexere und kräftigere Färbung.
Auf der Bauchseite befinden sich 1–3 Paare von Öffnungen der Duftdrüsen.
In ihrer Entwicklung durchlaufen die Larven fünf Stadien, die in drei Gruppen eingeteilt werden: Junges Stadium (ohne Flügelansätze), mittleres Stadium (mit beginnender Flügelbildung) und spätes Stadium (mit gut entwickelten Flügeldecken).
Um eine Massenentwicklung pflanzenfressender Wanzen zu verhindern, muss ein wirksamer Schutz der Weinparzellen vor Unkraut gewährleistet sein.
Bei einem massenhaften Auftreten ist es in den Morgenstunden notwendig, eine lokale chemische Behandlung durchzuführen, insbesondere in der zweiten Hälfte der Vegetationsperiode (effektiver gegen junge Larvenstadien).
Mögliche Insektizide sind zum Beispiel: Voliam Flexi SK, Karate Zeon.