Maikäfer

ALLGEMEINE INFO
Der Maikäfer ernährt sich vom Laub von Sträuchern und Bäumen, wobei er breitblättrige Arten wie Ahorn, Eiche, Kastanie oder Birke bevorzugt, kann aber auch Gartenkulturen schädigen.
Besonders junge Anpflanzungen sind gefährdet, und auch Weinreben werden nicht verschont.
Viel gefährlicher ist jedoch die Larve des Maikäfers (Engerling), die an feinen Wurzeln von Pflanzen sowie an jungen Bäumen frisst.
Durch Engerlinge geschädigte Reben und Gartenpflanzen sterben schnell ab.

Fotos aus dem Internet

DIAGNOSE
Die Länge eines erwachsenen Maikäfers beträgt etwa 25–30 Millimeter.
Er ist leicht an seinen rötlich-braunen Deckflügeln zu erkennen.
Der Körper ist schwarz. Die gesamte Oberfläche des Käfers ist mit weißen Härchen bedeckt, die wie Flaum aussehen.
Die Larven (Engerlinge) können bis zu 50 Millimeter lang werden, haben eine gelbliche Färbung und eine orangefarbene Kopfkapsel.

KONTROLLE
DER POPULATION
Die wichtigsten chemischen Bekämpfungsmittel sind Präparate wie: Force, Antihrušt, Entocid.
Die meisten dieser Mittel wirken auf das Nervensystem des Insekts, was zu Lähmungen der Gliedmaßen und zum anschließenden Tod der Larven führt.
Für eine effektivere Bekämpfung ist es wichtig, die Präparate abzuwechseln.